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UnternehmerInnen-Typen

Welcher UnternehmerInnen-Typ bin ich eigentlich? Was heißt eigentlich Typ? Und was kann ich davon mitnehmen? In diesem Artikel gehen wir auf deine unternehmerische Motivation ein und finden mit dir gemeinsam heraus, was dich antreibt.

Wir bei Haus Next haben ein zentrales Ziel: Wir möchten dich in deiner individuellen Rollenfindung als Next Gen unterstützten. In diesem Artikel wollen wir dich unterstützen, deiner unternehmerischen Motivation auf den Grund zu gehen. Im Artikel das UnternehmerInnen-Gen haben wir bereits angesprochen, inwiefern deine Rolle in einer Unternehmerfamilie dich und deine Interessen prägt. Zum Abschluss haben wir angeteasert, dass wir deinem Why auf den Grund gehen wollen – das folgt heute.

Anhand einer wirklich spannenden Übung wollen wir dir helfen, die Motivation deines unternehmerischen Geists zu finden. Die Methode ist angelehnt an Fauchart & Gruber (2011) und wird von Dr. Laura Bechthold im Kurs “Grundlagen des Unternehmertums” an der Zeppelin Universität angewandt. “Meine Entrepreneurship Motivation” – so heißt die Übung – wurde ursprünglich für angehende GründerInnen entworfen, wir haben die Übung aber für dich angepasst. Folge einfach den Anweisungen und sei gespannt auf das Ergebnis. Los geht´s!

12 Fragen: Was ist wichtig für dich?

Das Modell ist der unten abgebildete Kreis, der in vier Teile geteilt ist und vier zentrale Themen deiner Motivation adressiert: Deine persönlichen Ziele als UnternehmerIn, dein ideales Produkt oder Dienstleitung, dein ideales Unternehmen und deine ideale Unternehmenskultur. Für alle vier Bereiche gibt es jeweils drei Aussagen, bei denen du für dich überlegen sollst, inwiefern du ihnen zustimmst. 10 steht dabei für volle Zustimmung und 0 für keine Zustimmung. Bei jedem der zwölf Items setzt du einen Punkt auf den Grad, der deiner Zustimmung entspricht. Dafür machst du am besten einen Screenshot der Abbildung und fügst deine Antworten ein. 

Setze deine individuellen Ansichten als Punkte auf der Grafik.

Die Auswertung in Kategorien

Im Anschluss addierst du deine vergebenen Punkte gemäß der farblichen Zuordnung in der nächsten Abbildung. Folglich kommst du auf drei Punktwerte für die Kategorie rot, grau und schwarz.

Trage deine Werte in der nächsten Grafik ein.
Bilde die Summen für die drei Kategorien.

Positioniere dich selbst

Anhand der drei Punktwerte erkennst du sehr deutlich, welche Farbe sehr deutlich auf dein Profil passt oder ob du vielleicht sogar sehr ausgeglichen bist. Nun nimmst du die drei Ergebnisse als Grundlage, um dich selbst in der folgenden Grafik zu positionieren: Wo siehst du dich?

Positioniere dich und deine Motivation in der Grafik.

Deine unternehmerische Motivation

Nun kommen wir zur eigentlich wichtigen Frage: Wofür war diese Übung gut und was heißt das Ergebnis nun?

Die drei Farben stehen für unternehmerische Identitäten und sollen dir aufzeigen, worauf deine Motivation basiert. In den meisten Fällen ist das Ergebnis nicht komplett eindeutig, da viele Persönlichkeiten Elemente mehrerer identifizierter Identitäten vereinen. Dennoch ist es ein guter Anhaltspunkt, welche Haltung dich persönlich antreibt:

Kategorie 1 (rot) sind die Darwinians: Das sind die klassischen Geschäftsleute, die hauptsächlich nach Erfolg streben, sich stark konkurrenzbetont verhalten und besonders auf Profitorientierung aus sind.

Kategorie 2 (grau) sind die Communitarians: Für sie steht ein Produkt oder eine Dienstleistung im Vordergrund, mit der sie glauben, anderen Menschen einen hilfreichen Mehrwert zu liefern. Für sie steht besonders der Einfluss auf die Gemeinschaft im Fokus.

Kategorie 3 (schwarz) sind die Missionaries: Ihre Arbeit steht im Rahmen einer größeren Bewegung und beruht vor allem auf verantwortlichem Handeln. Für sie ist ein Unternehmen eine Möglichkeit, soziale Veränderungen hervorzurufen.

Die Idee der drei Kategorien geht zurück auf die Theorie der sozialen Identität (Tajfel 1972) und das Ergebnis kann dir helfen, reflektierter auf deine Next Gen Rolle zu blicken als bisher. Denn wenn du den Grund für deine Handlungen kennst, kannst du dich besser auf die Zukunft vorbereiten.

Also: Was ist deine persönliche Motivation? Lass es uns gerne wissen.

Geschrieben von Robert Schacherbauer, Autor bei Haus Next Insights

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